"Enscheidend für die Melodie sind die Pausen zwischen den Noten" 
....diese Erkenntnis hatte ich mit 12 Jahren natürlich noch nicht, doch hatte ich, ohne jemals etwas darüber gehört oder gelesenzu haben, mein erstes Lied komponiert. 
 
Ich hatte keine Ahnung wie man eine Gitarre, ein Klavier oder sonstige Instrumente spielt, 
aber ich habe sie schon 
damals 
in 
meinem Kopf Akkorde und Noten spielen hören, 
noch
bevor
diese auf Papier
standen.
 
Mit 15 begann ich mir das Keyboardspielen selber beizubringen ein Jahr später folgte der E-Bass, dann die Gitarre bis ich mit 22 Jahren dann doch als Schlagzeuger in einer Tanzband spielte 
 
Im Zuge bzw nach einer Ausbildung als Tontechniker betrieb ich 1995 - 1998 ein Tonstudio und schrieb auch immer wieder Lieder für diverse Künstler und Bands.  
Es folgten weitere Musikgruppen in denen ich dann auch als Sänger auf der Bühne stand und auch die Gelegenheit hatte, meine Kenntnisse als Tontechniker im Livebetrieb anzuwenden. 
 
ERFOLG - ein Wort das so relativ ist, dass man es eigentlich nicht so richtig bewerten kann.
 
Für ein 9 Monate altes Kind ist es der größte Erfolg seine ersten Schritte zu machen.
Für einen Komponisten, Texter oder Musiker ist es Anfangs die Publik - sei es auf der Bühne oder noch besser im Radio gespielt zu werden.  
Als ich 1995 das erstemal einen Song, den ich damals für eine Musikgruppe geschrieben habe, im Radio hörte fühlte ich mich wie Dieter Bohlen. Ich dachte in der Skala von 1 - 10 bin ich auf neun gelandet und die 10 würde folgen. Ich lernte aber im Laufe der Zeit dass es für Erfolg keine Skala gibt denn die Einnahmen von diesem Song reichten gerademal für eine Packung Zigaretten.  
Obwohl ich den Radioeinsatz als persönlichen Erfolg zuordnen konnte war mir klar "das kanns nicht gewesen sein". Somit kamen zur Skala noch einige Zahlen nach oben dazu :-) 
 
Und 2011 war es dann soweit...die Kastelruther Spatzen produzierten das Lied "Es tut so weh" dass ich schon im Jahr 1999 an einem stillen Abend zuhause schrieb und 12 Jahre lang auf der Festplatte wartete bis der richtige Künslter anbiss.  
Im gleichen Jahr war ich auch als Techniker mit dem Nockalm Quintett unterwegs und auch sie produzierten ein Jahr später einen Titel aus meiner Feder.  
Seitdem arbeite ich sehr eng mit Friedl Würcher, der ein sehr guter Freund geworden ist, zusammen und wir haben immer wieder gute Songs auf den jeweils daraufolgenden Alben der Nockies plaziert.